Kohle an Bord des berüchtigten Piratenschiffs QUEEN ANNE’S REVENGE? Forschende in den Vereinigten Staaten haben die Herkunft von Steinkohleresten an der Wrackstelle des Raubfahrers im Atlantik nun aufklären können: Die an der Unterwasserfundstelle 31CR314 entdeckten Überreste des Brennstoffes stammen demnach nicht aus dem frühen 18. Jahrhundert, der Endphase der karibischen Seeräuberei, sondern mutmaßlich von einem Schiff der United States Navy aus den 1860er-Jahren. Die Seestreitkräfte der Union unterhielten während des Amerikanischen Bürgerkrieges im nahe gelegenen Beaufort eine Kohlenstation, so die Wissenschaftler. Die Ergebnisse ihrer Studie zu den vermeidlichen Steinkohlen der QUEEN ANNE’S REVENGE wurden in der aktuellen Ausgabe des „International Journal of Nautical Archaeology“ veröffentlicht: „Queen Anne’s Revenge Coal Conundrum: Origins of Coal Found in Association with a Historic Shipwreck“.
Das Flaggschiff des legendären Piraten Edward Teach, alias „Blackbeard“, versank im Juni 1718 vor der Küste Nord-Carolinas und wurde 1996 durch ein Schatztaucherunterehmen entdeckt. Seitdem ist die Wrackstelle Gegenstand intensiver Forschungen.
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Skytsborg, Blackbeard’s Castle, Charlotte Amalie, St. Thomas
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